FAQs
Häufig gestellte Fragen

Ja. Der Peakboard Hub bietet eine HTTP- bzw. HTTPS-Schnittstelle zur Integration in externe Systeme und für Remote-Funktionsaufrufe. Hub Online nutzt ausschließlich HTTPS, Hub On-Premise unterstützt je nach Konfiguration HTTP oder HTTPS. Zusätzlich stellt Peakboard einen MCP-Server bereit, über den der Hub via Model Context Protocol als Datenquelle für KI-Agenten und LLM-Anwendungen dient.
Peakboard Hub On-Premise läuft auf einem Windows Server mit IIS im eigenen Intranet. Als Datenbank kann der mitgelieferte SQL Server Express oder ein kundeneigener SQL Server genutzt werden. Die Authentifizierung erfolgt über Active Directory mit Windows-Nutzername und -Passwort.
Der Peakboard Hub speichert und wertet Alerts zentral aus. Es gibt drei Alert-Typen – Info, Warning und Problem –, die per E-Mail an konfigurierbare Empfängerlisten oder per Browser-Push-Notification auf Windows, macOS, Android und iOS zugestellt werden. Ausgelöst werden Alerts von Peakboard Boxen, Hub Flows oder über die Hub API.
Hub-Listen sind zentrale Datentabellen mit grafischer Oberfläche, die von allen verbundenen Peakboard Boxen, BYOD-Geräten, Browser-Anwendungen und über die Hub API gleichzeitig gelesen und beschrieben werden können. Spalten lassen sich mit Typen, Standardwerten und Beschränkungen konfigurieren; Filterung (gleich, ungleich, beginnt/endet mit, enthält) und Sortierung sind integriert. Typische Datenmodelle: BDE/MDE, Shopfloor-Management, Maßnahmen, Schichten und neu generierte Werte.
Ja. Der Peakboard Hub verbindet Shopfloor und IT-Systeme wie SAP, ERP und MES. Daten fließen bidirektional: Maschinen-Requests lassen sich vor der Übergabe an SAP puffern und bündeln, Auftragsdaten empfangen und Produktionszahlen an ERP oder MES zurückmelden. Zugangsdaten zu Drittsystemen liegen zentral im Hub.
Hub Flows automatisieren Datenverarbeitung und Geschäftslogik direkt im Peakboard Hub. Flows werden visuell aus Triggern und Schritten zusammengesetzt, ohne klassisches Programmieren. Als Trigger stehen zeitgesteuerte (periodisch oder zu festen Zeitpunkten), eventbasierte (auf Datenänderungen), Funktions-Trigger mit Parametern und manuelle Auslösung zur Verfügung. Flow-Projekte entstehen im Peakboard Designer und werden in den Hub hochgeladen, wo sie zentral auf dem Hub-Server laufen – ohne UI und ohne Anzeigegerät, statt parallel auf jeder Box gepflegt zu werden. Hub Flows sind aktuell nur in der On-Premise-Edition verfügbar.
Peakboard Hub Online Starter ist dauerhaft kostenlos für bis zu 5 verbundene Peakboard Boxen oder BYOD-Geräte, inklusive Hub-Listen. Ab dem sechsten Gerät kostet Peakboard Hub Online 340 EUR/Monat (4.080 EUR/Jahr) und enthält zentrale Geräteverwaltung, Hub-Listen, Connections, Alerts, Power Automate Connector und Hub API. Peakboard Hub On-Premise startet ebenfalls bei 340 EUR/Monat; Add-ons wie Hub Flows erhöhen den Gesamtpreis. Beide Editionen lassen sich 6 Monate kostenlos testen.
Peakboard Hub Online ist die SaaS-Edition – sofort startklar, gehostet und gewartet von Peakboard, dauerhaft kostenlos für bis zu 5 verbundene Geräte und ab 340 EUR/Monat für größere Setups. Peakboard Hub On-Premise läuft auf eigener Windows-Server-Hardware im eigenen Intranet, bietet volle Datenhoheit und ist aktuell die einzige Edition mit Hub Flows, Verfügbarkeits-Übersicht, Hub-Logs und externer MQTT-Broker-Anbindung. Beide Editionen sind gleichberechtigt; die Wahl hängt von Datenhoheit-Anforderungen, Workflow-Komplexität und Setup-Größe ab.
Nein, der Peakboard Hub ist optional. Peakboard Boxen und BYOD-Geräte laufen auch autark ohne Hub. Sobald mehrere Geräte, mehrere Werke oder zentral zu erfassende Daten ins Spiel kommen, vereinfacht der Hub den Betrieb deutlich.
Der Peakboard Hub ist die zentrale Plattform für Peakboard-Anwendungen und macht aus dezentralen Shopfloor-Lösungen ein orchestriertes Gesamtsystem. Der Hub ist kein Muss – Peakboard Boxen und BYOD-Geräte laufen auch autark – aber er macht vieles einfacher, sobald mehrere Geräte, mehrere Werke oder neu zu erfassende Daten ins Spiel kommen. Drei Kernaufgaben:
- Peakboard Boxen und BYOD-Geräte zentral verwalten – Geräte-Übersicht, Lizenzen, IP-Adressen, Remote-Konfiguration und automatische Updates auf die gesamte Geräteflotte ausrollen.
- Daten von Maschinen, Sensoren und manuellen Eingaben zentral speichern und historisieren, statt sie nur kurzfristig anzuzeigen. Hub-Listen funktionieren als zentrale Datentabellen, die von allen verbundenen Geräten gleichzeitig gelesen und beschrieben werden; Hub Variables synchronisieren einzelne Werte per MQTT in Echtzeit.
- Logik einmalig in Hub Flows definieren und zentral ausführen, statt sie auf jeder Box einzeln zu pflegen – inkl. Pufferung und Bündelung tausender Maschinen-Requests an SAP, Rückmelden von Produktionszahlen an ERP/MES und zentral verwaltete Zugangsdaten zu Drittsystemen. (Hub Flows sind aktuell nur in der On-Premise-Edition verfügbar.)
Der Hub adressiert zwei Nutzergruppen: IT-Verantwortliche für Geräteverwaltung, Netzwerk-Konfiguration und Zugriffssteuerung sowie Prozessteams für Datenmodelle, Workflows und Reporting.
Die Peakboard GmbH wurde 2016 in Stuttgart gegründet und 2022 als eigenständiges Unternehmen aus Theobald Software ausgegründet, einem etablierten Anbieter für SAP-Schnittstellen. Das Unternehmen betreut über 300 Kunden in DACH und den USA und ist an mehreren Standorten vertreten. Die Peakboard America Inc. wurde 2022 in Chicago gegründet.
Erste Anwendungen sind in unter 5 Tagen live, ein vollständiger Rollout typischerweise in unter 3 Monaten.
Peakboard Designer, Peakboard Boxen und BYOD-Geräte laufen grundsätzlich lokal beim Kunden – Daten verlassen das Unternehmen nicht. Lediglich beim Peakboard Hub gibt es die Wahl: entweder als Peakboard Hub Online (SaaS, gehostet von Peakboard) oder als Peakboard Hub On-Premise im eigenen Netzwerk. Für Industriekunden mit hohen Datenschutzanforderungen ist Hub On-Premise das gängige Setup.
Peakboard bindet über 100 Datenquellen out-of-the-box an, darunter: SAP (zertifiziert, inkl. EWM, ECC, MES, MII, S/4 HANA), OPC UA, MQTT, Siemens S7, Beckhoff, Rockwell, Modbus, MS SQL, Oracle, MySQL, MongoDB, REST-APIs, ODBC, Power BI, Qlik, Tableau, IBM Cognos, Excel, SharePoint, OneDrive, Dropbox, Google Drive, CSV, JSON, XML und OData.
Weder noch. Peakboard ist eine Edge-Computing-Plattform, die zwischen Datenerfassung (SPS, SCADA) und Planung (ERP, MES, BI-Tools) sitzt. Im Unterschied zu MES-Systemen ist Peakboard nicht monolithisch und nicht für jahrelange Implementierungsprojekte gebaut. Im Unterschied zu BI-Tools wie Power BI bietet Peakboard Echtzeit-Updates (sekündlich statt minutenweise), Rückkanal vom Shopfloor und direkte Maschinenanbindung über OPC UA.
Vier Punkte:
- On-Premise als Standard – kein Cloud-Zwang, keine US-Abhängigkeit, ermöglicht DSGVO-konforme Setups.
- Gerätebasiertes Pricing ab 49 €/Monat statt userbasierter Lizenzen, dadurch keine Kostenexplosion bei Skalierung.
- SAP-zertifizierter Connector für EWM, ECC, MES, S/4 HANA – mit Wurzeln im Umfeld von Theobald Software, einem etablierten Anbieter für SAP-Schnittstellen.
- Fachbereichs-Autonomie – OPEX- und Lean-Teams bauen und ändern Anwendungen eigenständig, in eigener Geschwindigkeit und nah am Prozess.
Peakboard richtet sich an mittelständische und größere Produktions- und Logistikunternehmen, primär in DACH und USA. Die typischen Anwender sind OPEX-Manager, Lean-Manager, Digitalisierungsverantwortliche und Produktionsleitungen. Im Fokus stehen Unternehmen, die Maschinendaten und Fachbereich-Anwendungen ohne klassische IT-Großprojekte zusammenbringen wollen.
Die wichtigsten Bausteine einer Shopfloor Management Software sind das Andon-Board für Maschinenstatus in Echtzeit, das Shopfloor Board mit SQCDP-Meeting für die tägliche Regelkommunikation, das digitale Schichtbuch für lückenlose Übergaben, das digitale Rufsystem für automatische Eskalation und die Werkersteuerung für Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt am Arbeitsplatz.
Die Einführung von Shopfloor Management Software dauert mit Peakboard typischerweise unter 5 Tage bis zur ersten produktiven Anwendung. Den vollständigen Rollout auf mehrere Linien und Standorte schließen Kunden erfahrungsgemäß in unter 3 Monaten ab.
Shopfloor Management Software kostet bei Peakboard ab 49 €/Monat pro Gerät (BYOD Pro), die Peakboard Box ab 59 €/Monat – mit unbegrenzten Nutzern und Anwendungen pro Gerät. Beim Rollout auf weitere Linien oder Standorte bleiben die Kosten planbar.
Shopfloor Management Software verbindet Maschinen, ERP und Sensoren und macht Kennzahlen, Störungen und Aufgaben direkt am Ort der Wertschöpfung sichtbar und bearbeitbar. Peakboard liefert alle Bausteine auf einer Plattform: Andon-Board, digitales Schichtbuch, SQCDP-Board, Rufsystem und Werkersteuerung – per Low-Code aufgebaut und vom Fachbereich selbst anpassbar.
Nein – und das hat nichts mit KI-Skepsis zu tun. Im Gegenteil: KI-gestütztes Erstellen steckt in Peakboard bereits drin. Du beschreibst per Prompt, was du brauchst, und bekommst ein fertiges Peakboard-Projekt. Der Unterschied liegt darin, wofür das Ergebnis gebaut ist.
Eine generische KI erzeugt eine schicke Web-App, die in einem Browser-Tab lebt. Am Shopfloor ist das die falsche Form:
- Läuft am Arbeitsplatz, nicht im Browser-Tab. Peakboard läuft lokal auf der Box oder dem Tablet direkt an der Linie – mit direktem Zugriff auf Scanner, RFID/NFC, Fußschalter, Etikettendrucker oder Andon-Leuchten.
- Produktionsdaten sind nicht REST und JSON. OPC UA, S7, Modbus, SAP, MQTT, SQL und Historian bringen Sessions, Subscriptions und automatischen Reconnect mit – in Peakboard fertig enthalten. Die KI verdrahtet vorhandene Tags statt fragiler Middleware.
- Gebaut für den Dauerbetrieb. Vollbild, automatische Wiederherstellung, letzter Stand bleibt sichtbar, wenn das Netz kurz wackelt – nicht der Lebenszyklus eines Tabs, den jemand schließt.
- On-Premises by default. Designer und Runtime bleiben im Werk. Es verlässt nichts die Anlage, außer du schickst es bewusst nach außen.
- Wartbar statt Black Box. Das Ergebnis ist ein normales Peakboard-Projekt, das dein Team im Designer öffnen, anpassen und weiterentwickeln kann – auch nach einem Personalwechsel. Kein Web-Stack, keine Cloud-Rechnung pro App.
Kurz: KI ersetzt Peakboard nicht – Peakboard bringt die KI an die richtige Stelle.
Mehr dazu im Blogartikel: Industrielles Vibe Coding: Was generische KI-App-Baukästen am Shopfloor übersehen.
Peakboard ist eine Low-Code-Plattform zur Digitalisierung von Produktions- und Logistikprozessen. Sie verbindet Live-Daten aus SAP, Maschinen (über OPC UA, MQTT, Siemens S7) und IT-Systemen mit interaktiven Dashboards direkt am Shopfloor. Fachbereiche bauen und ändern Anwendungen selbst, ohne Programmierkenntnisse.
Nein, die Peakboard-BYOD-Lizenz ist hardwaregebunden, nicht nutzergebunden. Die Lizenz gilt fest für ein Gerät – wie viele Personen auf diesem Gerät arbeiten, spielt keine Rolle. Jeder Nutzer der lizenzierten Hardware kann Peakboard BYOD ohne Einschränkung verwenden.
Für den Betrieb von Peakboard wird entweder eine Peakboard Box oder ein eigenes Windows-Gerät mit Peakboard BYOD benötigt.
Die Peakboard Box braucht:
- einen Stromanschluss (USB-C-Netzteil ist im Lieferumfang)
- eine Netzwerkverbindung über LAN oder WLAN
- einen Monitor mit HDMI-Anschluss für die Anzeige
Für Peakboard BYOD und für die Installation des Peakboard Designers empfiehlt Peakboard ein Gerät mit Windows 10 oder neuer.
Peakboard rechnet eine Lizenz pro Gerät ab. Für 5 Anwendungen auf 5 Bildschirmen sind also 5 BYOD-Lizenzen und 5 kompatible Endgeräte nötig.
Bei eigener IPC-Hardware bietet Peakboard keinen Ersatz und keinen Hardware-Support – defekte Geräte liegen in der Verantwortung des Kunden. Zusätzlich kann die Inbetriebnahme mehr Zeit in Anspruch nehmen, weil die Peakboard Box ab Werk auf die Peakboard-Software abgestimmt ist und fremde Hardware erst geprüft und eingerichtet werden muss.
Vorhandene IPC-Hardware lässt sich mit Peakboard BYOD direkt nutzen – ohne zusätzliche Beschaffung und ohne separate IT-Freigabe für neue Geräte. Der Vorteil ist damit vor allem Geschwindigkeit beim Start.
Peakboard BYOD läuft auf Windows 10 ab Version 1607 und auf Windows 11, jeweils in einer 64-Bit-Version. 32-Bit-Systeme und ARM-basierte Prozessoren werden nicht unterstützt.
Nach der Anfrage über die Peakboard-Preisseite erhältst du einen Download-Link für Peakboard BYOD. Die Testversion ist nach der Installation sofort nutzbar; für den dauerhaften Betrieb wird eine hardwaregebundene Lizenz aktiviert.
Peakboard BYOD benötigt mindestens eine Dual-Core-CPU mit 1 GHz, 4 GB RAM und 64 GB Speicher. Für einen flüssigen Dauerbetrieb empfiehlt Peakboard leistungsfähigere Hardware. Bei Unsicherheit prüft das Peakboard-Sales-Team die vorhandene Ausstattung.
Funktional gibt es keinen Unterschied zwischen Peakboard Box und Peakboard BYOD. Mit BYOD nutzt du ein eigenes Windows-Gerät wie eine Peakboard Box – gleiche Anwendungen, gleiche Datenanbindungen. Der Unterschied liegt allein in der Hardware: Die Peakboard Box liefert und supportet Peakboard, das BYOD-Gerät stellst du selbst.
Ja. Mit Peakboard BYOD werden Peakboard-Anwendungen auf einem eigenen Windows-Gerät angezeigt, ohne Peakboard Box. Erforderlich sind nur eine Nutzungslizenz und ein kompatibles Windows-Endgerät.
Ja. Peakboard BYOD läuft auf Windows-Tablets und Windows-Laptops, sofern ein 64-Bit-Windows 10 oder Windows 11 installiert ist. Geräte mit ARM-Prozessor werden nicht unterstützt.
Ja. Peakboard stellt fertige Dashboard-Vorlagen bereit, die sich im Peakboard Designer individuell anpassen lassen – zu finden auf der Peakboard Templateseite.
Peakboard veröffentlicht in der Regel etwa einmal pro Monat ein Update. Im Rahmen des SLA hast du Zugriff auf alle Updates. Empfohlen wird eine Aktualisierung 2–3 Mal pro Jahr oder bei konkretem Bedarf. Sicherheitsrelevante Updates kommuniziert Peakboard aktiv. Alle Release-Informationen stehen auf der Peakboard Helpseite.
Software-Updates kosten nichts zusätzlich. Alle Updates und der technische Support sind im Rahmen eines gültigen Wartungsvertrags enthalten.
Die Sprache im Peakboard Designer lässt sich unten rechts über das Fahnensymbol umstellen.
Der Peakboard Designer ist auf Deutsch und Englisch verfügbar, ebenso die Peakboard Helpseite.
Anleitungen und Tipps zum Peakboard Designer stehen auf der Peakboard Helpseite sowie auf dem Peakboard YouTube-Kanal.
Die Peakboard Box lässt sich in eine Windows-Domäne einbinden, muss es aber nicht: Die Domänen-Integration ist optional und für den Betrieb nicht erforderlich.
Ein Bildschirm für die Peakboard Box benötigt einen HDMI-Eingang. Bei Touchscreens kommt ein USB-Anschluss dazu, über den die Box die Touch-Eingaben entgegennimmt.
Die Peakboard Box benötigt standardmäßig keinen Internetzugriff und arbeitet im lokalen Netzwerk.
Auf der Peakboard Box sind standardmäßig alle Ports blockiert – ausgenommen ICMPv4/v6, die Ports 6, 7, 5985 und 5986 sowie 40404, 40405 und 40407 für die Peakboard-Kommunikation.
Peakboard Boxen lassen sich mit dem Peakboard Hub zentral über den Browser verwalten – inklusive Updates und Verteilung von Inhalten. Der Hub steht cloudbasiert oder on-premise zur Verfügung.
Peakboard Pro und Peakboard Enterprise unterscheiden sich im Umfang der Datenanbindungen: Pro enthält eine begrenzte Auswahl an Schnittstellen, Enterprise alle auf der Seite Datenanbindungen gelisteten.
Die Peakboard Box ist für industrielle Umgebungen gebaut: Sie hat ein Aluminiumgehäuse, lässt sich auf einer Hutschiene montieren und bei Bedarf zusätzlich schützen.
Die Peakboard Box bringt ein Rollenkonzept mit. Jede Box wird mit einem Administrator-Nutzer ausgeliefert, der beliebig viele weitere Nutzer mit eigenen Rollen und Rechten anlegen kann.
Die Peakboard Box läuft auf Microsoft Windows 10 IoT Enterprise (LTSC) mit Support bis 2029. Installiert ist ausschließlich die Peakboard Runtime; zusätzliche Software lässt sich nicht installieren.
Ein Upgrade auf eine höhere Peakboard Version ist kostenpflichtig möglich und wird über einen neuen Lizenzschlüssel aktiviert. Anfragen dazu gehen an sales@peakboard.com.
An eine Peakboard Box lässt sich ein Monitor per HDMI-Kabel anschließen. Eine Visualisierung über mehrere Monitore zu splitten, ist nicht vorgesehen.
Ein Virenscanner ist auf der Peakboard Box nicht notwendig: Das geschlossene System und die eingeschränkten Nutzerrechte schützen die Box bereits. Wer trotzdem einen einsetzen möchte, kann ihn über den Administratorzugang installieren.
Peakboard puffert Daten lokal auf der Peakboard Box und nur kurzfristig – in der Regel für wenige Minuten. Für eine längere oder umfangreichere Pufferung empfiehlt sich eine externe Datenbank.
Peakboard nutzt das Rechtekonzept des Windows-Betriebssystems: Benutzerkonten sind passwortgeschützt, der Windows Defender ist aktiv und Passwörter in Visualisierungen sind verschlüsselt. Zusätzliche Zugriffsbeschränkungen auf Netzwerkebene sollten im eigenen Netz eingerichtet werden.
Peakboard gibt keine Daten an Dritte weiter. Der Datenaustausch findet ausschließlich innerhalb der eingesetzten Schnittstellen statt, etwa mit dem SAP-System. Ausnahme sind cloudbasierte Schnittstellen wie OneDrive, bei denen die Übertragung funktionstechnisch notwendig ist.
Die Peakboard Box läuft im Kiosk-Modus mit einem eingeschränkten Windows-Nutzer, der keine Programme installieren oder ausführen kann; ein Wechsel in den Desktop-Modus ist nicht möglich. Für administrative Aufgaben gibt es einen separaten Administrator-Account – ändere dessen Passwort nach dem ersten Login und bewahre es sicher auf, denn ein Zurücksetzen ist nicht möglich.
Auch nicht gelistete Systeme lassen sich in der Regel anbinden, weil die meisten Vorsysteme APIs oder Standardschnittstellen bereitstellen. Peakboard-Extensions und das Peakboard-Team unterstützen bei der Integration.
Das Aktualisierungsintervall ist frei konfigurierbar – von Echtzeit bis zu mehrtägigen Abständen, je nach Anwendungsfall und Datenquelle.
Eine defekte Peakboard Box wird über den Peakboard Support ausgetauscht. Das defekte Gerät geht zur Analyse zurück und wird nach Möglichkeit nachhaltig repariert.
Wenn eine Peakboard Box nicht mehr funktioniert, hilft der Peakboard Support weiter. Viele Probleme lassen sich per Remote-Zugriff beheben, ohne dass ein Austausch nötig ist.
Gegen längere Ausfallzeiten hilft ein Ersatzgerät auf Lager: Fällt eine Peakboard Box aus, lässt sich die Ersatzbox sofort einsetzen.
Ja. Peakboard ist SAP-zertifiziert und bringt eine eigene, voll integrierte Schnittstelle zu SAP-Systemen mit.
Der Peakboard-Support antwortet in der Regel innerhalb eines Werktags. Erreichbar ist er werktags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr.
Die Peakboard Box wird per LAN oder WLAN eingebunden und verhält sich im Netzwerk wie ein Windows-Client. Die Konfiguration erfolgt über den Peakboard Designer; die Einbindung in eine Active-Directory-Domäne ist optional möglich.
Für die meisten Anwendungen reicht der Low-Code-Editor: Drag & Drop, Conditional Formatting, vorkonfigurierte Templates und ein intelligenter Assistent. OPEX- und Lean-Teams bauen damit eigenständig produktive Dashboards. Für komplexere Logik kannst du wahlweise mit Building Blocks arbeiten oder direkt Lua-Skripte im klassischen Texteditor schreiben.
Der technische Support von Peakboard ist per E-Mail an support@peakboard.com erreichbar – das ist der schnellste Weg.
Ja. Peakboard bietet individuelle Workshops und kostenlose Webinare an. Anfragen dazu gehen an sales@peakboard.com.
Dafür gibt es zwei Wege:
- Peakboard Web Access – für den direkten Zugriff auf eine einzelne Peakboard Box über den Webbrowser (Desktop oder Mobilgerät). Du siehst einen aktuellen Screenshot der Visualisierung, kannst Listen, Variablen und Ressourcen ändern, Dateien wie Bilder oder PDFs austauschen und vordefinierte Funktionen ausführen. Ideal für Anwender, die ihre Box bedienen wollen.
- Peakboard Hub – für die zentrale Verwaltung mehrerer Peakboard Boxen. Über den Browser bekommst du eine Übersicht über alle Geräte (inkl. regelmäßig aktualisierter Screenshots) und kannst Visualisierungen wechseln, Netzwerk- und IP-Einstellungen anpassen, Lizenzen und Nutzer verwalten. Ideal für Administratoren und Teams mit größerem Setup.
Peakboard-Anwendungen werden meist von den Personen gebaut, die die Datenquellen im Unternehmen am besten kennen – grundsätzlich kann aber jede und jeder Mitarbeitende den Peakboard Designer nutzen. Für die Installation des Designers ist je nach Firmen-Policy eine Administratorberechtigung nötig. Die Peakboard Box selbst lässt sich auch ohne Adminrechte einrichten; für die Einbindung in die Netzwerkinfrastruktur ist in der Regel die IT beteiligt.
Ja. Peakboard-Dashboards sind interaktiv bedienbar – über Maus, Tastatur, Presenter oder direkt am Touchdisplay.
Nein, Peakboard wird ausschließlich im Mietmodell angeboten. Enthalten sind darin regelmäßige Updates, Support und Sicherheitsfeatures – das hält die Nutzung flexibel.
Peakboard ersetzt kein BI-Tool, sondern ergänzt es. BI-Lösungen wie Power BI sind in Unternehmen meist bereits etabliert und stark darin, komplexe Analysen und historische Daten automatisiert aufzubereiten. Für die Erfassung und Darstellung von Echtzeit- und Prozessdaten sind sie dagegen wenig geeignet und erfordern in der Regel ein aufwändiges IT-Projekt – nachträgliche Änderungen sind entsprechend schwer umzusetzen.
Genau dort setzt Peakboard an: Als Low-Code-Plattform für Operational Intelligence lässt sich Peakboard auch ohne tiefere IT-Kenntnisse bedienen, analysiert Daten in Echtzeit und ermöglicht den direkten Eingriff in laufende Prozesse. Geänderte Anforderungen und Feedbackschleifen lassen sich schnell nachziehen.
Ja, sehr ausgiebig sogar. Mit dem kostenlosen Peakboard Designer kannst du dein Projekt ohne funktionale oder zeitliche Einschränkungen aufbauen, testen und im Vorschau-Modus mit echten Daten simulieren. Du kannst deinen Laptop sogar per HDMI-Kabel an einen Monitor oder Touchscreen anschließen und direkt mit dem Team am Zielgerät testen – nach 30 Minuten erscheint im Vorschau-Modus ein Hinweis-Banner, das aber den eigentlichen Test nicht stoppt. Für den dauerhaften Betrieb auf einem Bildschirm ohne diesen Hinweis benötigst du eine Peakboard Box oder eine BYOD-Lizenz.
Der Peakboard Designer ist kostenfrei, ohne Zeitlimit. Die Lizenzen werden gerätebasiert berechnet:
- Peakboard BYOD Pro ab 49 €/Monat
- Peakboard Box (inkl. Hardware) ab 59 €/Monat
- Peakboard BYOD Enterprise ab 79 €/Monat (inkl. SAP-Zertifizierung)
- Peakboard Box Enterprise ab 89 €/Monat
Der Peakboard Hub kostet 340 €/Monat; die Online-Starter-Variante ist für bis zu 5 verbundene Geräte dauerhaft kostenfrei. Beide Hub-Editionen lassen sich 6 Monate kostenlos testen.
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