Weg vom Zettel, hin zur digitalen Transparenz

Wie Siemens Produktionsdaten direkt an die Linie bringt

Siemens AG

Industrie, Infrastruktur und Gebäudetechnik

Herausforderungen

Unzureichende Transparenz an der Linie aufgrund dezentraler, mündlicher und papierbasierter Kommunikation von Produktionsdaten.

Lösung

Einführung von Peakboard, Anbindung von SQL-Datenbanken sowie Excel- und PDF-Datenquellen, Visualisierung von Produktions- und Prozessdaten auf Andon-Boards und digitalen schwarzen Brettern in der Fertigung sowie Einsatz in Logistikanwendungen wie digitalem Schichtbuch und Lagerverwaltung.

Vorteile

  • Schnelle und einfache Umsetzung einer Anzeigelösung für Produktionsdaten
  • Papierlose Informationsbereitstellung direkt in der Fertigung
  • Mehr Transparenz für Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz
  • Flexible Steuerung der auf dem Board dargestellten Informationen
  • Unkomplizierte und echtzeitnahe Verfügbarkeit relevanter Daten

Time to Value

Das Unternehmen

Siemens gehört zu den weltweit führenden Technologieunternehmen und steht seit Jahrzehnten für Innovation in Industrie, Infrastruktur und Gebäudetechnik. Am Standort Rastatt entwickelt und produziert das Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitenden Lösungen für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Dazu zählen unter anderem Steuerungen, Ventile und Feuerungsautomaten, die in Wohngebäuden ebenso zum Einsatz kommen wie in großen Industrieanlagen oder komplexen Infrastrukturen.

Peakboard ist eine kompakte Lösung, um Produktionsdaten schnell, einfach und visuell ansprechend an die Linie zu bringen, ohne aufwendige Programmierung oder zusätzliche Schnittstellenentwicklung. Sie unterstützt die Mitarbeitenden und hilft ihnen, mit der richtigen Information am richtigen Ort die Arbeit effizient durchzuführen. Für uns bedeutet Peakboard einen großen Schritt hin zu mehr Automatisierung und Effizienz.

Izzet Kaplan, IT Architect bei Siemens in Rastatt

Herausforderung

Kommunikation in der Produktion über Zettel und Zuruf

Da am Siemensstandort in Rastatt viele Varianten und Aufträge parallel laufen, muss klar sein, was gerade zu tun ist und wo es Abweichungen gibt. Nur so können Teamleiter und Mitarbeitende direkt reagieren, Abläufe anpassen und die Produktion stabil halten. In der Kommunikation mit und an der Linie wollte Siemens besser werden, denn die Weitergabe wichtiger produktionsrelevanter Informationen erfolgte in der Vergangenheit häufig per Zettel oder durch mündliche Kommunikation.

Ziel war es, Informationen zentral in der Produktionshalle zur Verfügung zu stellen, sodass auch Mitarbeitende sich direkt an ihrem Arbeitsplatz jederzeit über relevante Produktionsdaten informieren können.

„Dazu wollten wir Daten aus SQL-Datenbanken, Excel-Dateien und PDF-Dokumenten überMonitore an den Produktionslinien in der Fertigung visualisieren“, erläutert Izzet Kaplan, IT Architect bei Siemens in Rastatt.
Lösung

Zentrale Datenvisualisierung ohne Programmierung

Auf der Suche nach Möglichkeiten, Produktionsdaten mit minimalem Programmieraufwand direkt in der Fertigung zu visualisieren, stieß Izzet Kaplan auf Peakboard und war schnell sicher, die richtige Lösung gefunden zu haben.

„Mich hat besonders das schnelle Implementierungskonzept überzeugt, insbesondere durch die bereitgestellte Hardware und die einfach bedienbare Software, mit der sich Visualisierungen schnell, einfach, und optisch ansprechend umsetzen lassen.“

Integration ohne Komplikation

Die Einführung von Peakboard verlief insgesamt sehr zügig.

„Lediglich für die sicherheitstechnische Prüfung und Freigabe für die Einbindung ins Unternehmensnetzwerk mussten wir uns Zeit nehmen“, erinnert sich Izzet Kaplan.

Die Erstellung und Inbetriebnahme der ersten Visualisierungen erfolgte sehr schnell und unkompliziert. Unterstützung durch den Peakboard-Support war dabei nicht erforderlich. Bei Fragen im späteren Projektverlauf reagierte der Support von Peakboard sehr schnell und überzeugt durch hohe Fachkompetenz.

„Besonders schätzen wir die kulante und lösungsorientierte Arbeitsweise des Teams. Man hat jederzeit das Gefühl, ernstgenommen und gut betreut zu werden“, ergänzt Izzet Kaplan.
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Ergebnis

Visuelle Information über Prozesse und Produktion

Peakboard greift auf zwei Hauptdatenquellen zu: Zum einen auf eine SQL-Datenbank, aus der Produktionsdaten bezogen werden, und zum anderen auf Laufwerke, auf denen Excel- und PDF-Dateien abgelegt sind.

Die Produktions- und Prozessinformationen werden direkt in Peakboard eingelesen und anschließend auf Andon-Boards sowie auf einem digitalen schwarzen Brett in der Produktion visualisiert. Im Logistikbereich kommen sie zudem für ein digitales Schichtbuch und die Lagerverwaltung zum Einsatz. Welche Informationen auf dem Board dargestellt werden, steuern die Teamleiter eigenständig über ihren PC. Die Aktualisierung der Daten erfolgt automatisch im 10-Minuten-Takt.

An den Moment, in dem sich erstmals der Mehrwert von Peakboard für Siemens zeigte, erinnert sich Izzet Kaplan noch genau:

„Besonders beeindruckend war für uns, dass es gelungen ist, Fertigungsauftragsdaten mit Peakboard direkt an der Produktionslinieanzuzeigen und anzustoßen. Die Daten fließen dabei bidirektional zwischen SAP und Peakboard (über eine SQL-Datenbank), sodass die Linien automatisch auf den entsprechenden Fertigungsauftrag umgestellt werden.“

Inzwischen nutzen rund 300 Mitarbeitende Peakboard, um sich schnell und aktuell über relevante Produktions- und Prozessdaten zu informieren.

„Die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden ist durchweg positiv“, bestätigt Izzet Kaplan. „Sie haben mehr Planungssicherheit, da aktuelle Informationen jederzeit sichtbar sind. Die größte qualitative Verbesserung liegt in der Transparenz und Datenverfügbarkeit in Echtzeit – eine messbare Grundlage für weitere Optimierungen.“
Zukunft

Transparenz und Effizienz für das ganze Werk

Angedacht ist, die bestehende digitale Fertigungsauftragslösung auf das gesamte Werk auszuweiten.

„Unser Ziel ist es, die bisher erreichten Vorteile – insbesondere Transparenz, Papierlosigkeit und Datenaktualität – flächendeckend in allen Fertigungsbereichennutzbar zu machen“, so Izzet Kaplan.

Tipp für Unternehmen, die die Einführung von Andon Boards planen

„Ich empfehle, klein zu starten, schnell Erfahrungen zu sammeln und die Lösung dann Schritt für Schritt auszubauen. Wichtig ist außerdem, die Datenquellen frühzeitig zu klären. Und man sollte eng mit der IT-Abteilung und den Endanwendern zusammenarbeiten – so lassen sich Akzeptanzprobleme vermeiden und praxisnahe Dashboards entwickeln.“

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