Wie SCHOLZ Prioritäten, Schichtinfos und Produktionsdaten mit Peakboard zentral bereitstellt
Scholz GmbH + Co. KG
Herausforderungen
Durchgängige Visualisierung der Priorisierungslogik über verschiedene Abteilungen hinweg
Lösung
12 Peakboard-Boxen an 65-Zoll-Touch-Displays (Fertigung, Verpackung, QS, Montage, Welcome Boards) mit Anbindung an Business Central und SQL; und zentraler Verwaltung über den Peakboard Hub
Vorteile
- schnelle Umsetzung und einfache Erweiterbarkeit
- flexible Anbindbarkeit weiterer Datenquellen
- zentrale und klar strukturierte Informationsbereitstellung direkt am Arbeitsplatz
- einheitlicher Informationsstand für alle beteiligten Bereiche
- weniger Abstimmungsaufwand durch zentrale Visualisierung relevanter Informationen
Time to Value
Vier Wochen vom Hardwarekauf zum produktiven Einsatz
Die Scholz GmbH & Co. KG steht seit den 1970er Jahren für Hightech in Kunststoff. Zum Leistungsportfolio gehören hochpräzise Lösungen in den Bereichen technische Präzisionsteile, Verzahnungstechnik, Mikrotechnik und Medizintechnik. Mit Sitz in Kronach undeinem Team von über 200 Mitarbeitenden fertigt das Familienunternehmen technische Kunststoffteile für die Automobilindustrie, Konsumgüter, Medizintechnik und Elektronik.
Peakboard macht komplexe Daten für uns leicht zugänglich. Die Lösung ist intuitiv, funktioniert sehr gut mit Touchscreens und hilft uns dabei, Prioritäten im Arbeitsalltag klar im Blick zu behalten.
Produktionsrelevante Informationen aus dem ERP-System abteilungsübergreifend verfügbar machen
Produziert wird in einem anspruchsvollen Fertigungsumfeld mit unterschiedlichen Produktionsbereichen in drei räumlich getrennten Fertigungskomplexen mit Sauber- und Reinraumbereichen. Umso wichtiger ist es, dass alle beteiligten Abteilungen jederzeit auf denselben Informationsstand zugreifen können. Neben der Bearbeitungsreihenfolge betrifft das auch Schichtinformationen, Hinweise für die nächste Schicht sowie Energie- und Druckluftverbräuche.
Damit die Mitarbeitenden in Fertigung, Verpackung, Montage und Qualitätssicherung jederzeit wissen, was gerade Priorität hat, arbeitet das Unternehmen mit einem Ranking im ERP-System Business Central. Dieses Ranking bildet für Artikel und Chargen ab, was zuerst bearbeitet werden muss. Grundlage dafür ist ein Score, der aus Parametern wie Lieferterminen, Lagerdurchlaufzeiten sowie speziellen produktbezogenen Anforderungen berechnet wird. Besonders wichtig ist dies bei sensiblen Teilen, die nach der Fertigung schnell weiterverarbeitet und verpackt werden müssen, um das Risiko von Verschmutzung oder Kontaminierung gering zu halten.
Bisher wurden diese Informationen nur für einzelne Bereiche im ERP-System abgerufen und anschließend per E-Mail, Telefon oder mündlich weitergegeben.
„In unserem von komplexen Artikeln, unterschiedlichen Kundenanforderungen und qualitätskritischen Prozessen geprägten Geschäftsumfeld reichte es uns nicht länger aus, Daten nur irgendwo im System vorzuhalten“, erläutert Robin Peter, ERP-/ECM-Betreuer und -Programmierer bei der SCHOLZ GmbH + Co. KG. „Entscheidend ist, dass die Informationen dort ankommen, wo konkrete Entscheidungen getroffen werden, also von der Fertigung über die Verpackung bis zur Qualitätssicherung.“
Hinzu kam ein praktisches Problem, ergänzt Anna-Lena Scharf, Werkstudentin im Bereich Datenanalyse bei der SCHOLZ GmbH + Co. KG:
„Informationen, die mündlich oder per E-Mail weitergegeben werden, erreichen nicht immer alle zur gleichen Zeit. Wird eine Mail an eine Schichtgruppe von einer Person gelesen, erscheint sie nicht mehr als neue Mail in der Liste und wird daher schnell überlesen.“
Ziel war es daher, allen beteiligten Bereichen einen einheitlichen und direkten Zugriff auf diese Informationen zu ermöglichen, ohne Umwege über Mail, Telefon oder ERP-Masken.
Peakboard überzeugt mit Low-Code-Ansatz und Benutzerfreundlichkeit
Für Anna-Lena Scharf begann das Projekt mit einer klaren Anforderungsliste. Gesucht wurde eine Lösung, die sich schnell und einfach umsetzen lässt, von Mitarbeitenden auch ohne tiefe IT-Kenntnisse nutzbar ist und sich flexibel an verschiedene Datenquellen und Visualisierungsanforderungen anbinden lässt. Die Suche erfolgte über Internetrecherche und einen KI-Benchmark. Vier Lösungen schafften es auf die Shortlist, darunter auch etablierte BI-Plattformen.
Wichtig war SCHOLZ von Anfang an, nicht monatelang auf erste Ergebnisse zu warten. Ein Anbieter hatte sich deshalb früh aus dem Rennen genommen. Grundsätzlich, so wurde signalisiert, ließe sich die gewünschte Lösung zwar abbilden, bis zum Sommer würde es aber dauern, ehe überhaupt etwas darstellbar wäre. Das war für SCHOLZ keine Option.
„Wir wollten nicht erst Zeit darin investieren, Visualisierungen gangbar zu machen, sondern zügig starten“, bestätigt Anna-Lena Scharf.
Mit genau dieser schnellen Umsetzbarkeit überzeugte Peakboard. Die Software basiert auf einem Low-Code-Ansatz, so dass keine Programmierung nötig ist. Für komplexere Anwendungsfälle stehen visuelle Bausteine zur Verfügung. Ausschlaggebend waren darüber hinaus die intuitive Bedienbarkeit und die Möglichkeit, vielfältige Datenquellen anzubinden. Hinzu kam, dass Lizenzierung und technische Umsetzung gut zu den Anforderungen von SCHOLZ passten. Überzeugt hat laut Anna-Lena Scharf auch das Consulting im persönlichen Kontakt.
„Peakboard war da sehr offen. Wenn wir Unterstützung gebraucht haben, war klar, dass wir sie auch bekommen. Und auch zwischenmenschlich hat es gut gepasst.“
Auftakt-Workshop + Bring-your-own-Device-Testphase
SCHOLZ startete das Projekt mit einem individuellen Peakboard-Workshop, in dem es nicht nur um eine Einführung in die Software, sondern darum, die konkrete Anwendung gemeinsam aufzusetzen und dabei die Arbeitsweise von Peakboard direkt in der Praxis kennenzulernen. Für Anna-Lena Scharf war das eine bewusste Entscheidung:
„Peakboard ist zwar sehr intuitiv und wir hätten auch sofort los bauen können. Aber uns war es wichtig, die Lösung von Anfang an richtig aufzusetzen, die Arbeitsweise vollständig zu verstehen und auch die kleinen Kniffe mitzunehmen. Genau dafür hat sich der Inhouse-Workshop als richtig erwiesen.“
Die praktische Umsetzung begann nach dem Requirements Engineering in einer Bring-your-own-Device-Phase. Dafür nutzte SCHOLZ den kostenlosen Peakboard Designer, um erste Visualisierungen aufzubauen, die im Rahmen eines Proof of Concept erprobt wurden. Im Mittelpunkt standen dabei Kennzahlen für die Verpackung aus dem ERP-System, darunter eine To-do-Liste, die zeigt, welcher Artikel mit welcher Charge zuerst bearbeitet werden soll.
Vier Wochen vom Hardwarekauf zum produktiven Einsatz
Nach dem erfolgreichen Proof of Concept bestellte das Unternehmen die ersten sechs Peakboard-Boxen und startete mit dem produktiven Roll-out.
„Für die Verpackung hat es von der Bereitstellung der Hardware bis zur laufenden Anwendung rund einen Monat gedauert“, erinnert sich Anna-Lena Scharf.
Schrittweise wurden weitere Applikationen entwickelt. Die Verwaltung der Peakboard Boxen erfolgt über den Peakboard Hub. Die relevanten Daten aus dem ERP-System Business Central und aus SQL-Datenbanken werden zentral in Peakboard Data Hub Listen gespeichert und verwaltet. Die Aktualisierung erfolgt im Durchschnitt alle 60 Sekunden. Visualisiert werden die Daten auf 65 Zoll großen Touch-Displays.
„Rund 90 Prozent der Entwicklung und Anpassungen konnten wir eigenständig umsetzen. Unterstützung brauchten wir nur bei der Passwortsicherung einer Anwendung“, so Anna-Lena Scharf. „Das hat das Peakboard-Team innerhalb von etwa eineinhalb Wochen für uns umgesetzt.“
12 Peakboards für Fertigung, Verpackung, Montage, Qualitätssicherung und Mitarbeiterinformation
Heute sind bei SCHOLZ insgesamt rund zwölf Peakboard-Boxen in verschiedenen Abteilungen im Einsatz.
In der Fertigung, Verpackung, Montage und Qualitätssicherung stehen priorisierte To-do-Listen im Mittelpunkt, die zeigen, welche Artikel mit welcher Priorität zu bearbeiten sind. Ergänzt werden sie durch Schichtpläne, Mitarbeiterinformationen und abteilungsspezifische Informationen zu den Teilen aus dem Anfahrprozess, die als Nächstes erwartet werden oder Energie- und Druckluftverbräuche. Die Inhalte sind nicht starr auf einer Seite angeordnet, sondern interaktiv aufgebaut. Ausgehend von einer Einstiegsansicht mit einem Überblick auf alle Kennzahlen können lassen sich gezielt detaillierte Ansichten aufrufen, die Mitarbeitende für ihre Arbeit benötigen.
An den Eingängen hängen Welcome Boards, die wichtige Informationen des Tages oder der Woche zeigen, etwa zu Geschäftsterminen oder Inhouse-Veranstaltungen.
Klarer Informationsstand über Prioritäten
Der größte Nutzen liegt für SCHOLZ darin, dass relevante Informationen heute schneller und für alle einheitlich verfügbar sind.
„Wichtige Informationen und priorisierte Artikel sind heute nicht mehr verteilt, verzögert oder nur einzelnen Personen bekannt, sondern für alle zentral verfügbar. Damit ist sichergestellt, dass jede Person in der jeweiligen Schichtabteilung zur selben Zeit denselben Stand hat“, fasst Anna-Lena Scharf zusammen. „Dadurch, dass sich die priorisierte Logik in Form von To-Do-Listen inzwischen durch mehrere Abteilungen zieht, ist sichergestellt, dass dringliche Artikel durchgängig bevorzugt bearbeitet werden“, fügt Robin Peter hinzu.
Bei den Mitarbeitenden kam die neue Lösung gut an, allerdings mussten sich die Peakboards erst das Vertrauen der Belegschaft verdienen, erinnert sich Anna-Lena Scharf:
„Ein gewisses Misstrauen gab es am Anfang, ob das, was da visualisiert wird, auch wirklich stimmt. Aber nachdem sie die Kennzahlen mit den Ergebnissen der bisherigen direkten Abfrage des ERP-Systems abgeglichen haben, konnten sie sich selbst davon überzeugen, dass die Reihenfolgen und Informationen stimmig sind.“
Inzwischen nutzen die Mitarbeitenden die Boards selbstverständlich im Alltag.
Eine besondere Rolle spielt Peakboard auch für Anna-Lena Scharf selbst. Als Studentin der Wirtschaftsinformatik war ihr das Thema Digitalisierung zwar immer nah, die technische Umsetzung gehörte bislang aber nicht zu ihren Lieblingsthemen. Das hat sich durch die Arbeit mit Peakboard verändert. Durch den Low-Code-Ansatz von Peakboard konnte sie eigene Anwendungen ohne klassische Programmierung umsetzen und direkt sehen, wie daraus konkrete Lösungen für den Arbeitsalltag werden.
„Durch Peakboard ist das Gestalten digitaler Anwendungen Teil meines Arbeitsalltags geworden und inzwischen habe ich wirklich Spaß daran gefunden“, so Anna-Lena Scharf abschließend.
Ausbau der Peakboards in Planung
Welche konkreten quantitativen Effekte sich durch den Einsatz der Peakboards ergeben, will SCHOLZ nach einer längeren Anwendungsphase noch genauer auswerten.
Fest steht aber schon jetzt, dass die Applikationslandschaft in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.
„Wir wollen nicht einfach alles darstellen, was möglich ist, sondern uns von den Ideen und tatsächlichen Informationsbedürfnissen der Mitarbeitenden leiten lassen, um die verbesserte Übersicht gezielt auszubauen“, konkretisiert Robin Peter.
Peakboard bietet dazu die notwendige Flexibilität, um ohne großen Aufwand sowohl weitere Datenquellen anzubinden als auch neue Anwendungen zu entwickeln.
Starte jetzt mit Peakboard und vereinfache deine Prozesse
Verwandle Live-Daten in smarte Entscheidungen – mit Peakboard.


