Shopfloor Board: Aufbau, Kennzahlen und digitales Meeting mit SQCDP
Was ein Shopfloor Board ist, wie es aufgebaut wird und wie das tägliche SQCDP-Meeting damit strukturiert wird – Kennzahlen, Gestaltung und Praxis.
10.06.2026
·
9 Min. Lesezeit

- Ein Shopfloor-Meeting ist die kurze, tägliche Abstimmung direkt in der Produktion – idealerweise an einem digitalen SQCDP-Board.
- SQCDP steht für Safety, Quality, Cost, Delivery und People – die fünf Dimensionen, nach denen das Board strukturiert ist.
- Ein gutes Daily Huddle dauert 10–15 Minuten und folgt einer festen Agenda.
- Das Apexboard von Peakboard füllt das Board mit Echtzeit-Daten, statt es von Hand zu pflegen.
Ein Shopfloor Board macht den aktuellen Stand der Produktion auf einen Blick sichtbar: Kennzahlen zu Sicherheit, Qualität, Kosten, Liefertreue und Personal (SQCDP) werden visualisiert und täglich im Shopfloor-Meeting besprochen. Peakboard füllt das Board automatisch mit Echtzeit-Daten aus Maschinen und ERP – kein Whiteboard, das niemand pflegt, keine Maßnahme, die sich in Luft auflöst.
Was ist ein Shopfloor Board?
Ein Shopfloor Board (auch Shopfloor Management Board) ist eine physische oder digitale Tafel, an der das Team täglich den Status der Produktion bespricht. Es zeigt Kennzahlen zu fünf Dimensionen – Safety, Quality, Cost, Delivery und People (SQCDP) – und macht Abweichungen sofort sichtbar. Das Board ist der Dreh- und Angelpunkt des täglichen Shopfloor-Meetings.
Shopfloor Board Aufbau: Was gehört drauf?
Ein wirksames Shopfloor Board ist übersichtlich strukturiert. Die bewährte Gliederung folgt den fünf SQCDP-Dimensionen:
- S – Safety (Arbeitssicherheit): z. B. Tage ohne Unfall, offene Sicherheitsmeldungen
- Q – Quality (Qualität): z. B. Ausschussquote, First-Pass-Yield
- C – Cost (Kosten): z. B. Produktivität, OEE, Ausbringung vs. Soll
- D – Delivery (Termintreue): z. B. Liefertreue in %, offene Aufträge
- P – People (Mitarbeitende): z. B. Anwesenheit, Qualifikationsmatrix
Jede Kennzahl bekommt einen Zielwert und eine Ampel – Grün, Gelb, Rot. So sieht das Team auf einen Blick, wo sofort gehandelt werden muss.
Wie gestalte ich ein Shopfloor Board?
Beim Gestalten gilt: weniger ist mehr. Fünf bis sieben Kennzahlen reichen – wer zu viel zeigt, verliert den Fokus. Drei Grundregeln:
- Nur Kennzahlen, die zu einer Handlung führen. Wer die Zahl sieht, muss wissen, was zu tun ist.
- Zielwert immer sichtbar. Ohne Soll gibt es kein Ist – die Ampel braucht eine Bezugsgröße.
- Echtzeit statt gestern. Ein Board mit veralteten Zahlen verliert das Vertrauen des Teams.
Analoge Boards werden von Hand befüllt – das kostet täglich Zeit und führt zu veralteten Daten. Das Apexboard von Peakboard zieht Kennzahlen automatisch aus Maschinen, SAP und ERP und hält das Board ohne manuellen Aufwand aktuell.
Shopfloor Board Beispiele aus der Praxis
Wie ein digitales Shopfloor Board in der Praxis aussieht, zeigen zwei typische Anwendungsfälle:
- Serienfertigung: Das Board zeigt Schicht-OEE, Ausschussquote und Anwesenheit der Linie in Echtzeit. Bei Grenzwertverletzungen löst es automatisch eine Eskalation über das Andon-Board aus.
- Montage: Auftragsfortschritt aus SAP, Qualitätsmeldungen aus dem QM-System und Rüstzeiten laufen auf einem einzigen Display zusammen – der Schichtführer sieht den Status aller Linien ohne Rückfrage.
Was ist ein SQCDP-Meeting?
Das SQCDP-Meeting (auch Daily Huddle oder Shopfloor-Meeting) ist die tägliche Besprechung am Board – kurz, stehend, lösungsorientiert. Das Team bespricht Abweichungen vom Vortag, leitet Maßnahmen ab und weist Verantwortlichkeiten zu.
Wie läuft ein Daily Huddle ab?
Ein gutes Daily Huddle dauert 10 bis 15 Minuten und folgt einer festen Agenda: Sicherheit zuerst, dann die Kennzahlen je SQCDP-Dimension, Abweichungen vom Vortag, offene Maßnahmen und neue To-dos mit klarer Verantwortung. Wichtig ist die Disziplin: kurz, stehend, lösungsorientiert.
Maßnahmen direkt am Board erfassen
Das Board zeigt, was schiefgelaufen ist. Die entscheidende Frage ist: Was passiert danach? Das Apexboard von Peakboard löst dieses Problem durch ein integriertes KVP-Board. Maßnahmen werden direkt am Touchscreen erfasst: Titel, Verantwortlicher, Fälligkeitsdatum, Priorität. Jede offene Maßnahme bleibt sichtbar, bis sie abgeschlossen ist – kein Zettel, keine E-Mail-Kette.
Shopfloor Management Board digital vs. analog
Klassische Whiteboards müssen von Hand gepflegt werden und sind selten aktuell. Das digitale Shopfloor Board zieht Daten automatisch aus Maschinen und ERP, eskaliert Grenzwertverletzungen über ein Andon-Board und dokumentiert Maßnahmen revisionssicher. Das Shopfloor Board ist ein zentraler Baustein im Shopfloor Management. Die Einführung Schritt für Schritt zeigt der Leitfaden In 10 Schritten zum digitalen Shopfloor Management. Das passende Werkzeug dafür ist die Shopfloor Management Software von Peakboard.
Lösung
Apexboard – das digitale Shopfloor-Board
SQCDP-Board mit Echtzeit-Daten füllen und das Daily Huddle digital führen.
Was ist ein SQCDP-Board?
Ein SQCDP-Board ist eine digitale oder analoge Tafel, die den Produktionsstatus entlang der fünf Dimensionen Safety, Quality, Cost, Delivery und People per Ampelsystem bewertet – Grundlage für das tägliche Shopfloor-Meeting.
Was bedeutet SQCDP?
SQCDP steht für Safety, Quality, Cost, Delivery und People – die fünf Dimensionen, nach denen ein Shopfloor-Board strukturiert wird.
Wie lange dauert ein Daily Huddle?
Ein Daily Huddle dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten und folgt einer festen Agenda entlang der SQCDP-Dimensionen.
Was ist der Unterschied zwischen analogem und digitalem Shopfloor-Board?
Ein analoges Board wird von Hand gepflegt; ein digitales Board wie das Apexboard wird automatisch mit Echtzeit-Daten aus Maschinen und ERP gefüllt.







